Wie finde ich meinen persönlichen Friseur?

Die Beantwortung dieser Frage ist gar nicht so einfach. Sicherlich ist Ihnen einmal spontan ein Schnitt von einer Passantin oder Kollegin ins Auge gesprungen wo sie spontan zu sich selbst gesagt haben: „Mensch, sieht die Frisur gut aus“!

Styling ist mehr als Haare schneiden

Sicherlich hat das Hair-Styling auch etwas mit „knisternder Erotik“ zu tun, denn man reagiert ja auf einen Menschen in einer bestimmten Art und Weise, aus einem bestimmten Grund heraus. Diese Reaktion erfolgt mehr oder weniger durch einen Reiz, auf den man „abfährt“. Das ist halt so.

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Leute mit coolen Frisuren fragen

So kann nun dieser Haarschnitt ja nicht ohne Wirkung sein und man sagt zu sich: „Diese Frisur wäre doch auch etwas für mich“. Sodann sollte man nicht zögern den „Träger“ dieses Hairstyle anzusprechen. Egal, ob es nun eine Freundin, die Frau eines Kollegen oder ein Passant auf der Straße ist. Sprechen Sie diesen Menschen spontan an und teilen Sie ihm mit, was Sie bewegt. Fragen Sie ihn wer solche Haarschnitte schneiden kann und das Sie auch gern so einen Hairstyle hätten. Die bestimmte Person wird Sie sicherlich nicht abweisen und sich wahrscheinlich, wegen Ihrer „Anfrage“ noch geschmeichelt fühlen. Wer jedoch nicht ziellos durch die Straßen ziehen möchte kann auch Neuland betreten und Sachen wie den Salonfinder benutzen. Hier kriegt man einen guten Überblick und in Sekundenschnelle Ergebnisse.

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Worauf kommt es bei einem Friseur an?

Sich einen Haarschnitt „verpassen zu lassen“ ist eine Vertrauenssache. Ist ein Kunde mit dem Haarschnitt seines Coiffeurs unzufrieden kann dies durchaus als Körperverletzung angesehen werden denn man hat sein äußeres Erscheinungsbild verunstaltet und er kann sich gegebenenfalls s o nicht mehr in der Öffentlichkeit zeigen. Jedenfalls nicht (mehr) für eine bestimmte Zeit. So entscheidet also der Friseur durch seinen Haarschnitt ob jemand Sexappeal ausstrahlt und ob der Kunde mit sich selbst zufrieden ist. Außerdem steigert ein angenehmes Äußeres das Selbstbewusstsein des Kunden.

Nun, worauf kommt es bei einem Hairstylist denn an?

Wenn ich in einen Frisiersalon eintrete mache ich mir bereits ein Bild vom Friseur. Ist die Salonausstattung ansprechend gehe ich davon aus, dass auch seine Frisierkunst „gut“ ist. Durch den Eindruck den der Friseur auf mich durch seinen modern ansprechenden Salon gemacht hat, sage ich mir, dass er auch die Frisierkunst hervorragend beherrschen muss.

Der erste Eindruck entscheidet

Ich achte auch darauf, wie er mich empfangen hat und ob er sich auch gegenüber seinem Kunden „zu benehmen“ weiß. Dann beobachte ich die Fingerfertigkeit wie er meinen gewünschten Frisurlook zaubert und wie er die Haare schneidet. Ob langsam oder schnell und ob er auch die Frisur wirklich so schneidet wie ich es von ihm erwarte. Es gibt Friseure, die machen viel Wind und lassen die Schere kreisen und am Ende sieht man nicht, ob er eine Kürzung der Haarpracht vorgenommen hat oder nicht. Ja, das gibt es wirklich. In diesem Falle ging es dem Friseur wohl mehr darum, sich ins Rampenlicht zu mogeln und nicht darum ,dem Kunden einen zufriedenstellenden Haarschnitt zu kreieren.

Das Handwerkszeug des Friseurs

Beim Friseur achte ich auf sein Handwerkszeug. Einem guten Friseur reicht eine normale Schere nicht. Er benutzt Efilier-und Modellierscheeren. Diese Scheren sind beidseitig gezahnt und kürzen die Haare in unterschiedlichen Längen. So schneidet der Coiffeur weiche, passende Übergänge. Desweiteren schneidet der Coiffeur auch mit einer heißen Schere um die Haarenden regelrecht zu verschmelzen und dadurch zu versiegeln. Dadurch wird Spliss vermieden. Das Ausbleichen der Haare wird ähnlich vorgenommen. Das Friseurmesser kann man nicht mit einer normalen Schere vergleichen. Die Frisierschere schneidet wie eine kleine, sehr scharfe Rasierklinge. Das Messer wird beim „heißen Schnitt“ weniger zum Kürzen der Haare als mehr zum Modellieren des Haarstils benutzt.

Was geht nicht beim Friseur?

Der Friseur hat den Kunden gekonnt zu empfangen. Z.Bsp. sollte Personal zur Annahme des Kunden beim Eintritt in den Salon vorhanden sein. Dieser Empfang hat dem Kunden die Garderobe abzunehmen und aufzuhängen, sowie ihm einen Sitzplatz zuzuweisen. Ist der Kunde an der Reihe so bittet der Friseur den Kunden in den Frisierstuhl und legt ihm anschließend einen schützenden Umhang um sodass die fallenden Haare nicht auf seine Kleidung fallen können und die Kleider des Kunden sauber gehalten werden.

Fazit

Es sind auch Kleinigkeiten, die einen guten Friseur ausmachen. Nicht nur die gewonnenen Meisterschaften, sondern Persönlichkeit entscheidet.

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