Sie war in den 1980er und 1990er Jahren der Inbegriff der dunkelhäutigen Schönheit, die die Modemacher auch gerne für den Laufsteg buchten – Naomi Campbell (43). Das Model arbeitet bereits seit mehr als 25 Jahren in der Modebranche und ist mit allem vertraut, was es dort gibt. Aufgefallen ist Naomi Campbell dabei natürlich auch, dass es immer weniger dunkelhäutige Models auf den Laufstegen gibt. Dies beklagte sie nun auch ganz offen in einem Interview mit „Guardian“ und sagte wörtlich: „Ich fühle mich sehr verantwortlich für junge, farbige Models.

Ich tue, was ich kann, um mich für sie einzusetzen. Aber es ist enttäuschend“. Laut „Guardian“ will die 43jährige gemeinsam mit der ebenfalls dunkelhäutigen Model-Legende Iman (58) und dem früheren Mannequin und Mode-Agentin Bethann Hardison nun eine Initiative gründen. Das ist nicht das erste Mal, dass sich Naomi Campbell für die Menschen mit dunkler Hautfarbe (wozu sie auch gehört) engagiert.

Naomi unterstützte Mandela
In den 1990er Jahren zählte das Model zu den Unterstützern des ersten schwarzen Präsident von Südafrika, Nelson Mandela. Auch heute noch besteht der Kontakt. Gegenüber „Guardian“ sagte sie zu diesem Thema: „Ich bin so glücklich, dass ich ihn kenne, und ich frage mich immer, warum ausgerechnet ich einen solch großartigen Mann kennenlernen durfte“. Naomi Campbell selbst hat bei der Fashion Week in New York die Ehre gehabt für die Frühjahrskollektion der Designerin Diane von Fürstenberg zu laufen.