Richtige Hautpflege zu jeder Jahreszeit

Die Haut nimmt unter den Organen eine Sonderstellung ein. Immerhin ist sie unser größtes Organ, darüber hinaus ist sie durch ihre exponierte Lage besonders den Witterungseinflüssen ausgesetzt. Während Herz, Lunge, Leber und andere Organe gut geschützt von Fett- und Muskelschichten liegen, ist die Haut Temperaturschwankungen ebenso unterworfen wie Wind und Wetter. Auf diesem Grund ist die Hautpflege ein wichtiges Thema. Zu jeder Jahreszeit benötigt die Haut Schutz. Sogar Normalhaut, die wie der Name schon sagt als problemlos gilt, benötigt Schutz.

Die Hauttypen – ein kurzer Vergleich

Die Haut ist ebenso individuell wie jeder einzelne Mensch. Verschiedene Faktoren beeinflussen das Hautbild. Dazu zählen wie schon erwähnt äußere Einflüsse, jedoch auch die Ernährung spielt eine entscheidende Rolle. Darüber hinaus können Hormonschwankungen dazu führen, dass sich die Haut im Laufe des Lebens verändert. Gerade in der Pubertät, wenn sich der ganze Körper vom Kindsein auf das Erwachsenenleben umstellt, leiden viele an Irritationen. Auch während der Schwangerschaft kommt es vermehrt zu Hautproblemen. Generell unterscheidet man folgende Hauttypen:

  • Die normale Haut: Sie in Balance, die Talgproduktion versorgt die Haut im Prinzip optimal mit Feuchtigkeit. Dennoch benötigt normale Haut Pflegeprodukte, weil sie durch Staub und Schmutz in der Luft belastet wird
  • Bei der trockenen Haut wird zu wenig Talg produziert. Es kommt zu rauen Stellen und Rissen. Durch diese können Bakterien in die tieferen Schichten eindringen. Bei diesem Hauttyp empfehlen Kosmetiker Produkte mit Hyaluronsäure und Glycerin
  • Fettige Haut entsteht, weil die Talgdrüsen zu viel produzieren. Oft kommt es zu einer Vergrößerung der Poren. Wenn sich die Talgdrüsen verstopfen, entstehen lästige Mitesser. Hier sind milde Gesichtswasser gefragt. Außerdem sollten Betroffene zwei bis dreimal pro Woche ein Peeling anwenden, um Hautschuppen zu entfernen.
  • Bei Mischhaut ist meistens die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) fettig, der Rest des Gesichts trocken. Auch für diesen Typ gibt es spezielle Pflegeprodukte.

Spezielle Anforderungen an die Hautpflege im Winter

Während der kalten Jahreszeit ist die Haut ganz besonders vielen Umwelteinflüssen ausgesetzt. In den Wohn- und Büroräumen wird die Heizung oft zu stark aufgedreht und darüber hinaus ist die Luft meist sehr trocken. Draußen hingegen erwartet die Haut ein Kälteschock. Oft weht eiskalter Wind und die niedrigen Temperaturen belasten die Haut zusätzlich. Durch Kälte entstehen leicht Risse, die nicht nur unangenehm sind, sondern auch Krankheitserreger die Möglichkeit geben, tief einzudringen und Entzündungen zu verursachen. Daher sollte man die Haut mit reichhaltigen Pflegeprodukten schützen. Das betrifft jedoch nicht nur das Gesicht, auch die Hände sind Wind und Wetter ausgesetzt. Für sie ist mildes Jojobaöl ideal. Es gibt jedoch auch spezielle Schutzcremen für den Winter. Wer gerne an der frischen Luft spazieren gehen oder Sport betreibt, sollte in ein hochwertiges Produkt investieren. Besonders wichtig ist die Winterpflege auch für Kinder. Auch von Innen kann man während der kalten Jahreszeit einiges für die Haut tun. Das ganze Jahr über trägt eine ausgewogene Ernährung zu einem gesunden Hautbild bei. Doch auch das Trinken ist ein wichtiger Punkt. Im Winter haben viele wegen der niedrigen Temperaturen weniger Durst, der Haut und anderen Organen zuliebe sollte man jedoch mindestens zwei Liter pro Tag trinken.

Hautpflege im Sommer

Dass sich stundenlange Sonnenbäder negativ auf die Haut auswirken, ist bekannt. Doch selbst wer sich nicht zur Mittagszeit in die Sonne legt, sollte sich mit dem Thema Hautpflege im Sommer auskennen. Immerhin gibt es auch im Sommer große Temperaturschwankungen, die dem Organ zu schaffen machen. Oft kommt man aus dem klimatisierten Auto oder Büro in die warme Außenwelt, wo die Temperatur oft um 10 und mehr Grad über jenen im Inneren liegt. Darüber hinaus geht gibt es für viele während der warmen Jahreszeit nichts Schöneres als den Tag im Freibad zu verbringen. Hier wartet mit dem Chorwasser jedoch die nächste Herausforderung an die Haut. Neben einer hochwertigen Sonnencreme sollte man auf die tägliche Hautpflege nicht vergessen. Dabei ist anzumerken, dass die Haut im Sommer weniger fetthaltige Pflegeprodukte benötigt. Das Organ produziert nämlich von selbst bei warmem Wetter mehr Fett. Oberste Priorität hat im Sommer der Sonnenschutz. Für eine gewisse Zeit besteht ein Eigenschutz der Haut, diese Spanne beträgt je nach Typ jedoch nur 10 bis 30 Minuten. Mit einem Lichtschutzfaktor kann diese Zeit verlängert werden. Bei ganz hellen Typen ist ein Lichtschutzfaktor 50 anzuraten, während mediterrane Typen, die schnell bräunen und selten einen Sonnenbrand bekommen, mit einem niedrigeren Faktor auskommen.

Gute Hautpflege muss nicht teuer sein

Wer hochwertige Produkte für die Sommer- und Winterpflege zu moderaten Preise kaufen möchte, wirft am besten regelmäßig einen Blick in die Flugblätter der Drogerien. Zu bestimmten Aktionen gibt es nämlich günstige Kosmetik von hochwertigen Marken. Wer nicht alle Prospekte durchforstet möchte, die man nahezu täglich im Postkasten findet, sucht einfach online nach den besten Angeboten. Es gibt mittlerweile praktische Plattformen, die alle aktuell gültigen Flugblätter veröffentlichen. Auf den Portalen kann man gezielt nach Drogerien und günstigen Pflegeprodukten suchen und spart somit viel Geld bei der Hautpflege.